Teilzeit

Die Zahl der Teilzeitjobs ist zuletzt deutlich gestiegen. 1996 waren noch 8,3 Millionen Arbeitnehmer in Teilzeit beschäftigt. 2016 waren es bereits 15,3 Millionen, die allermeisten sind Frauen. Umfragen zeigen, dass etwa ein Drittel der Teilzeit-Arbeitnehmer gern mehr arbeiten würde und ein Viertel nur deshalb in Teilzeit ist, weil ihnen keine Vollzeitstelle angeboten wird.

Süddeutsche Zeitung

Propaganda-Perlen (1): SPON 

Schon was älter, aber eine Perle.

Rüstungsausgaben im Vergleich: Russland hängt Europäer ab

Darunter eine Grafik mit geilen langen Balken. Gemessen am (zusammenbrechenden) BIP geben die Russen – nach Saudi Arabien, aber hey, wir wollen nicht kleinlich sein – am meisten Geld für Rüstung aus, sagt sie uns.

Der Anteil am jährlichen Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg um 108 Prozent. 2013 überholte Russland sogar die USA.

Puh. Die Russen kommen.

Im Kleingedruckten gibt es die konkreten Zahlen:

  • USA 640 Mrd. Dollar
  • China 188 Mrd. Dollar
  • Russland 87,8 Mrd. Dollar

Wo andere nur reden, liefert SPON längst. Echte Qualitätspropaganda. Da bleibt kein Auge trocken. Danke!

 

Nur weil Du paranoid bist, heisst das nicht, dass sie nicht hinter dir her sind.

Joseph Heller, Catch 22

„Tod durch Hoffnungslosigkeit“

… nennen Forscher die gesunkene Lebenserwartung der weißen Arbeiterklasse in den USA. Verglichen mit anderen Bevölkerungsgruppen sterben Personen mit maximal einem Schulabschluss überproportional oft durch Selbstmorde, Drogen-Überdosen oder den Folgen von Alkoholmißbrauch. Die Lebenserwartung dieser Gruppe sinkt seit 1999. Allein die Selbstmordrate der 50-55jährigen hat sich seit 2000 verdoppelt. Grund dieser Hoffnunglosigkeit sind die schlechte Einkommenssituation, die Gewissheit, dass es nicht besser wird und daraus resultierende Folgen. Betroffene sind überdurchschnittlich oft unverheiratet oder geschieden, krank und arbeitslos. 

FAZ

Ärzte über Griechenland 

Hier sind Menschen in einem Zustand, wie ich es in meinem Leben noch nicht gesehen habe“, sagt Simonnot. Immer mehr Schwangere könnten es sich nicht mehr leisten, ins Krankenhaus zu gehen, und viele Diabetiker müssten sich entscheiden, ob sie sich Insulin kaufen – oder etwas zu essen. Die Organisation spricht von einer vollständigen Verletzung der Menschenrechte in Griechenland.

SPON